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Die Sebnitz

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Die Sebnitz ist auf 20 Kilometer als reines Forellengewässer zu befischen.

In der Tschechischen Republik entspringt dieser wunderschöne Fluss und schon in der Grenzstadt Sebnitz können Sie Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der Bach ist hier, wie in den meisten Stadtstrecken kanalisiert und im Durchschnitt 3-4 Meter breit. Nicht so interessant meinen Sie!? Bei einer Tiefe von 1,5 Metern in den tiefen Löchern schaut das aber schon wieder anders aus.
Für die obere Stadtstrecke empfehlen wir Ihnen die Trockene, in der Mitte, in den schnellen und überwachsenen Bereichen, die Nymphe und da die Sebnitz schnell an Breite gewinnt können Sie im unteren Streckenteil wieder hervorragend mit der Trockenfliege auch Äschen fischen. Sie können die Fische auf Sicht im schnellen Wasser der Kanäle gezielt anwerfen. Trockenfischen vom Feinsten!

sche_Sebnitz

 

Sie sollten Ihre kürzeste Rute verwenden, kommen aber auch mit Ruten von 8 Fuß noch gut zurecht. Wir befischen die Sebnitz mit Ruten von knapp 6 Fuß der Klasse 4/5. Viele einheimische Fliegenfischer haben sich Ruten von uns kürzen lassen, um eben auch an die schwierigen Fische zu kommen.

Mittellauf_Bereich_Buttermilchmhle_1   Mittellauf_Bereich_Ulbersdorf_1

Wir ziehen flussabwärts in Richtung Ulbersdorf und fischen nach der Stadt Sebnitz direkt in einem Waldstück. Sie können hier in den schmalen Rinnen und tiefen Einläufen sehr gute Äschen und auch kampfstarke Forellen fangen wenn Sie etwas geduldig fischen.

Das heißt, langsam und nicht nach dem zweiten Wurf die Stelle wechseln. Lassen sie dem Fisch Zeit! Bei dem schnellen Wasser übersieht er Ihre Fliege leicht und Sie sollten es mehrfach versuchen. Das Wasser der Sebnitz lässt ein Waten meistens nur am Rand zu. Weiterhin empfehlen wir Ihnen dringend einen Watstock.
In Ullersdorf gibt es schon die ersten Stellen, wo Sie auch mit einer Wathose Probleme bekommen. Die Sebnitz ist von der Breite her ähnlich wie die vielen anderen Gewässer in der Region der Sächsischen Schweiz, hat aber mit Abstand das meiste Wasser und ist somit tief und schnell.

 

Nach Ulbersdorf schließt sich die verborgene Strecke an der Buttermilchmühle an. Auch die meisten einheimischen Fliegenfischer kennen dieses Revier nicht. Das liegt daran, dass Sie nur zu Fuß an diesen Streckenbereich kommen. Wahlweise können Sie mit der Regionalbahn bis Bahnhof Mittelndorfer Mühle fahren und dann Strom auf zu Fuß weiter gehen. Hier erleben Sie ursprüngliche Natur. Die alte Mühle ist zerfallen und im dichten Unterholz kaum noch zu erkennen. Die Felswände am Flussufer sind schroff und in den tiefen Pools wartet so manche Überraschung auf Sie. Dennoch sollten Sie sich mit einer 0,12er oder 0,14er Vorfachspitze anfreunden, um die Fische nicht zu verschrecken.
Die Sebnitz ist hier 4 bis 6 Meter breit, wobei sie im Verlauf in Gewässerbreite und in Tiefe oft stark variiert.

Sebnitz1  Mittellauf_Bereich_Kohlmhle_3

Wir lassen die Buttermilchmühle hinter uns und kommen an die beliebte Strecke der Kohlmühle.
Kurz zusammengefasst bedeutet das aller 50 Meter ein Pool, dazwischen schnelle Rinnen, unterspülte Bäume und ausgewaschene Uferböschungen. Und das auf 2,5 Kilometer!
Allein um diese 2,5 Kilometer effektiv zu befischen, benötigen Sie gut eine Woche. Die Äsche dominiert hier den Fluss und Sie können mit der Trockenen genauso gut fischen wie mit der Nymphe oder mit der Nassen. Sie fischen in tiefen Felsschluchten und immer entlang der Bahnlinie, die mit ihren alten Brücken immer wieder den Fluss kreuzt.
Nun sind wir „schon“ am Zusammenfluss mit der Polenz angekommen und können hier noch einige Regenbogenforellen fangen, die sich in den harten Strömungskanten aufhalten.

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