Wesenitz

Die Wesenitz – ein Fluss der viele Gesichter hat. Auf 52 km Länge können Sie diesen hervorragenden Forellen- und Äschenfluss mit einer allgemeinen Fischereierlaubnis für ca. 12 Euro am Tag befischen. Voraussetzung ist natürlich ein gültiger Fischereischein. Die Wesenitz entspringt am Rande des Zittauer Gebirges aus hartem Granit und fließt, bis zu ihrer Mündung in die Elbe bei Pirna, über viel verschiedene Böden, was eine abwechslungsreiche Gewässerstruktur zur Folge hat.

Der Fluss schlängelt sich durch Wiesen, Parklandschaften und kurze Waldstücke. Poole von 1,5 m sind häufig und die Fischerei mit der Nymphe sehr aufregend. Sie sollten ein zielgenauer Werfer sein, um entspannt fischen zu können, da die Fische im klaren Wasser sehr scheu sind und Bewegungen am Ufer nicht verzeihen. Der Uferbereich der Wesenitz ist auf gesamter Länge steil und instabil sodass beim Fischen vom Ufer höchste Vorsicht geboten ist. Sinnvoll ist es im Uferbereich zu waten. Selbstverständlich unter Berücksichtigung des Ökosystems! Wir fischen flussabwärts und finden bei Bühlau eine Sperrstrecke die im Rahmen des Äschenschutzes eingerichtet wurde. Wie an allen Gewässern der Sächsischen Schweiz finden Sie am Wasser Schilder mit den rechtlichen Bestimmungen vor. Ein versehentlich unerlaubtes Fischen ist im Grunde unmöglich. Nach dieser Sperrstrecke fließt die Wesenitz durch mehrere kleine Waldgebiete und ist in diesen Bereichen besonders mit der Trockenfliege zu befischen. Sie ist hier etwas breiter und durchschnittlich flacher als im Oberlauf.

Im Mittellauf und in den Ortschaften wird die Wesenitz wieder schneller und auch tiefer. Zwischen den Viehweiden ist sie stellenweise nicht befischbar, wenn man nicht ein exzellenter Werfer ist. Aber gerade da ist oftmals das Rückzugsgebiet der Fische. Bei Pirna mündet die Wesenitz letztendlich in die Elbe und Sie können, bis zur ersten Staustufe alle gängigen Elbfische auch in der Wesenitz fangen.